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Rasseporträt Glatthaarmeerschweinchen
Das Glatthaarmeerschweinchen ist neben den Rosettenmeerschweinchen die älteste und ursprünglichste Meerschweinchenrasse, die seit ca. 1530 in Europa bekannt ist. Das dichte, glatte Fell erreicht eine Länge von max. 3 cm und liegt am Körper an. Diese Rasse wurde schon lange vor Europa in Südamerika domestiziert.
Rassestandard Nach deutschem und niederländischem Standard darf die Haarlänge, gemessen an der Hinterhand, 3 cm nicht überschreiten. Das Fell hinter den Vorderbeinen muss möglichst waagerecht verlaufen. Senkrecht abfallendes Fell wie z. B. bei den Satins sollte es nicht geben. Beim Übergang von Kopf zu Körper müssen die Haare des Fells eng anliegen. Wirbel oder Backenbärte (Kiemen) gelten als schwere Fehler. Das Fell sollte parallel zu den Seiten (Flanken) verlaufen und keine Wellen (Ridgebacks) oder Bögen (Angel Wings) aufweisen. Die Haare der Bauchbehaarung sollten nicht zu dünn eingepflanzt sein. Auch auf den Füßen sollten keine Käme oder Wirbel vorhanden sein. Zwischen Auge und Nasen dürfen ebenfalls keine Wirbel auftreten. Die Unterfarbe des Glatthaarmeerschweinchen sollte möglichst nicht von der Deckfarbe abweichen. Den größten Farbunterschied findet man meist bei den Haaren auf der Hinterhand. Die Farbe stellt beim Glatthaar nämlich ein sehr wichtiges Beurteilungskriterium, sodass auch keine Schattierungen oder andersfarbige Haare im Fell vorhanden sein dürfen. Erbformel für die Fellstruktur LL rhrh MM SnSn stst RxRx FzFz ChCh lulu
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| ©Eva-M. Ganslmeier | |||