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fressendes Meerschweinchen


 

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Aussenhaltung für Meerschweinchen




meerschweinchen sitzen vor einer Höhle


  • Habe ich Zeit mich um die Meerschweinchen zu kümmern? Die Tiere müssen auch draussen täglich auf Verhaltensänderungen, Fressgewohnheiten usw. beobachtet werden. Auch die Reinigung des Geheges nimmt einiges an Zeit in Anspruch.

  • Kann ich schlechtes Wetter vertragen? Auch bei schlechtem Wetter müssen die Tiere versorgt werden!

  • Bin ich finanziell in der Lage, unter Umständen höhere Kosten auf mich zu nehmen? Ganzjährige Aussenhaltung ist etwas teurer als Innenhaltung. Der Bau eines Geheges und Winterhauses ist nicht ganz billig. Einstreu, Stroh,
  • Habe ich Lagermöglichkeiten für Heu und Stroh?



Standort:

Das Gehege sollte an einem halbschattigen Standort möglichst in der Nähe des Hauses gebaut werden. Am Besten unter einem Baum.
Größe des Geheges: Pro Meerschweinchen sollte man ca. 1 m² oder mehr einplanen. Dann haben sie genug Platz und auch im Winter ausreichend Möglichkeiten sich zu bewegen, um ihre Körpertemperatur hoch zu halten. Gestaltung/Einrichtung Es muss ein wetterfestes (isoliertes) Haus, Schattenplätze und genügend Unterschlüpfe vorhanden sein. Man kann es mit größeren Steinen und Ästen, sowie mit hohlen Baumstammstücken oder Tonröhren sehr abwechslungsreich gestalten. So kommt keine Langeweile auf. Als Unterschlüpfe dienen auch Holzhäuschen, Tannen- oder Fichtenzweige, Obstkistchen aus Holz.

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Bild Meerschweinchen im Freilauf

Futterralley mit Hindernissen
Meerschweinchen im Freilauf

Meerschweinchen im Freilauf

Meerschweinchen im Freilauf

Meerschweinchen im Freilauf

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Die Wiese:

Am Besten eignet sich eine schöne Wiese mit möglichst vielen Wildkräutern, z. B. Löwenzahn. Dann können Sie getrost Ihren Rasenmäher verkaufen!

Das Haus:

Das wetterfeste Haus kann auf verschiedenste Weise eingerichtet werden. Man kann auch in die Höhe bauen und dort wie ein Regalsystem verschiedene Ebenen einbauen, die durch flache Rampen miteinander verbunden sind. Aber es müssen selbstverständlich vor den höheren Ebenen Absturzsicherungen eingebaut werden. Hier dürfen als wichtigster Einrichtungsgegenstand die Schlafhäuser nicht fehlen. Sie können dann zum Kuscheln genutzt werden und erwärmen sich im Winter leichter. Wichtig ist bei der Auswahl des Baumaterials auch, dass das Haus innen nicht feucht wird. Gerade die Feuchtigkeit ist es, die die Meerschweinchen krank macht. Ein Fenster ist auch wichtig, damit die Meerschweinchen nicht im dunkeln sitzen. Im Winter muss mit viel Heu und Stroh eingestreut und ausgepoltert werden. Es muss spätestens nach 3-4 Tagen ausgemistet werden, damit keine Feuchtigkeit entsteht. Ein einfacher Hasenstall, wie er oft im Handel angeboten wird, genügt im Winter nicht.

 

 

Nur mal kurz an die frische Luft - aber dann schnell wieder ins Häuschen

 

 

Meerschweinchenspuren im Schnee

meerschweinchen im schnee

meerschweinchen im schutzhäuschen unter dem schnee

 

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Einbruchsicherheit:

Das Gehege muss von allen Seiten, auch von oben, so gesichert sein, dass keine Raubtiere wie Marder, Katzen oder Greifvögel in das Gehege eindringen können. Dafür sollte man keine Kosten und Mühen scheuen und ein engmaschiges, 2 mm starkes Punktschweißgitter verwenden. Überall, wo ein Hühnerei hindurch passt, kann auch ein Marder durchschlüpfen. Ein einfaches Hasengitter, genügt nicht, da ein blutrünstiger Marder sich durchbeissen könnte (mir wurde in 2 Fällen davon berichtet). Marder können auch graben, also muss ein stabiles Fundament oder ein ca. 30 cm tief eingegrabener Maschendrahtzaun hier eine zusätzliche Sicherung bieten. Auch Hunde können sich unter einem Zaun durchgraben.

Ernährung:

Das Wasser muss im Winter mindestens 3.4 mal täglich gewechselt werden. man füllt immer gut warmes Wasser ein, damit es nicht gleich wieder einfriert. Bei Nippeltränken friert das Kugelventil zu schnell ein, deshalb besser Trinknäpfe verwenden. Angefrorene Futterreste müssen regelmäßig entfernt werden ,da diese von den Meeris nicht gefressen werden dürfen. Im Winter darf das Futter ruhig etwas kalorienreicher sein, deshalb ab dem Herbst mit einem für Meerschweinchen geeigneten Kraftfutter zufüttern. Auch Haferflocken eigenen sich als Zusatzfutter. Wir verwenden Deukanin Pellets mit Petersilie und Vitamin C oder Ovator C Pellets. Sonst gelten die gleichen Ernährungsregeln wie im Sommer.

Umsiedeln ins Aussengehege:

Der Umzug ins Aussengehege muss im Frühjahr erfolgen, idealerweise bei Temperaturen um 15C. Nachts darf es nicht mehr gefrieren. Dann können sich die Meerschweinchen an das Klima im Freien gewöhnen und sich an die Jahreszeiten anpassen.

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Körperpflege:

Ein Gewitterregen macht Meerschweinchen nichts aus, manche genießen im Sommer sogar eine kühle Dusche. Im Allgemeinen aber sollte keine Meerschweinchen über längere Zeit nass sein. Vor allem in der kühlen Jahreszeit. Erkältungsgefahr! Bei langhaarigen Rassen muss etwas öfter gekämmt werden als bei der Innenhaltung. Ausserdem muss man bei der Gesundheitskontrolle noch genauer hinsehen, denn bei der Freilandhaltung ist die Gefahr eines Ungezieferbefalls wesentlich höher. Milben und Haarlinge können sich schnell vermehren. Würmer und andere Darmparasiten auch bei Meerschweinchen ein Thema. Bei scheinbar grundlosem Gewichtsverlust und ansonsten gutem Allgemeinzustand kann ein Wurmbefall die Ursache sein. In diesem Fall sollte man zum Tierarzt gehen und abklären, ob eine Behandlung mit Wurmpaste sinnvoll ist oder ob eine andere Erkrankung ursächlich ist. Viele Krankheiten können auch durch Wildnager, die hier gerne als Futtergäste kommen übertragen werden. Sie sind unter Anderem auch Überträger der Kokzidien. Schnell hat sich ein Mäuslein in den Käfig eingeschlichen und frisst frech unseren Meeris das Futter weg. Seit unsere Meeris ihre neue Villa haben, ist diese Problem allerdings behoben.

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Foto Waldmaus

Foto Maus in Meerschweinchenkäfig

Meerschweinchen in Aussenhaltung im Winter

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Bild Meerschweinchen email me


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; ©Eva-M. Ganslmeier ;