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Ein Meerschweinchenschicksal
Wer quiekelt des Nachts ängstlich durch den Wald?
Es sind zwei Meerschweinchen – Mutter mit Kind- noch nicht sehr alt.
Irren traurig suchend im Wald umher,
haben Beide kein zu Hause mehr.
Gar böse Menschen haben es ausgesetzt,
jetzt sind sie hungrig, ängstlich und verletzt.
Müssen frieren und finden kein Futter
das Kind schmiegt ängstlich sich an die Mutter.
Der Wald ist dunkel, kalt und groß,
kein Futter, kein Stall, nur Wurzeln und Moos.
Kein Haus, das einem Geborgenheit gibt
und auch kein Mensch hier, der einen liebt.
Sie harren zitternd in ihrer Not
und erwarten in Kürze den sicheren Tod.
Die Nacht ist lang, doch sie geht vorbei
und es erscheint das Morgenrot.
Ganz steif vor Kälte liegen sie da,
jetzt hören sie Schritte, sie sind schon ganz nah.
Der Förster auf dem Rundgang in seinem Revier
der findet die Beiden und fragt: „Was macht ihr denn hier?“
Er nimmt die Meeris ganz sanft auf den Arm,
er hält sie sicher, er hält sie warm.
Eiligen Schrittes er sie nach Hause bringt
zu seiner Frau und seinem Kind.
Die sind, wie der Vater erst mal entsetzt:
„Hat man die etwa ausgesetzt?“
„Oh sieh nur, die Mutter, sie ist verletzt!“
„Papa, oh Papa, behalten wir die jetzt?“
Der Vater in seiner guten Art
hat dann an Geld auch nicht gespart.
Er baute den Beiden ein neues Haus
und das Ende der Geschichte:
Ging gerade noch mal gut aus.
Berichte zu diesem Thema gibt es bei Baden online und dem Tierschutzverein Biberach
und leider sind das keine Einzelfälle!
Traurig aber wahr. Leider gibt es auch in Deutschland immer wieder herzlose Menschen, Tierquäler, die Ihre Meerschweinchen oder andere Haustiere aussetzen und so entsorgen. Jedes Tier egal ob Hund, Katze oder Meerschweinchen, verlangt große Verantwortung vom Halter! Wenn ich mir ein Tier ins Haus hole, muss ich mir vorher darüber Gedanken machen, ob ich die Verantwortung bis zum Ableben des Tieres tragen kann. Manchmal fordert uns das Schicksal ganz schön heraus und es ist uns vielleicht nicht mehr möglich die Tiere weiter bei uns zu beherbergen. In diesem Fall sollte man sich vertrauensvoll an Tiernothilfen wenden, damit es unseren treuen Freunden auch weiterhin gut geht! Gegen unerwünschten Nachwuchs kann man Tiere kastrieren lassen. Sollte doch einmal ein "Unfall" passieren findet man bestimmt Menschen die sich über die Neuankömmlinge freuen, wenn man sich ein bisschen bemüht.